Unsere Ziele

  • Patient/innen wollen die beste Leistung haben, wenn sie krank sind. Beitragszahler/-innen wollen möglichst niedrige Beiträge bezahlen. Diese unterschiedlichen Interessen müssen beachtet und möglichst in Einklang gebracht werden.

  • Wie wir in Deutschland unsere Gesundheitsversorgung organisiert haben, ist beispiellos in der Welt, hier stehen die Gesunden für die Kranken ein, die Jungen für die Alten und die Einkommensstarken für die Schwächeren. Das ist für uns von zentralem Wert, und dafür setzen wir uns ein. Auch dafür, dass eine 84-jährige eine neue Hüfte bekommt.

  • Wir lehnen eine Aufteilung der Krankenversorgung in Wahl- und Pflichtleistungen ab. Medizinisch Notwendiges wird bezahlt, so steht es auch im Gesetz. Wer darüber hinaus Behandlungen in Anspruch nehmen will, soll das gerne tun, aber nicht die Solidargemeinschaft dafür belasten.

  • Geschlechterdifferenzierte Gesundheitsleistungen sind überfällig, weil Frauen und Männer unterschiedliche Bedürfnisse in Diagnostik und Behandlung haben. Das nicht zu beachten, ist fahrlässig und teuer!

  • Es gibt durchaus Möglichkeiten in unserem bestehenden System wirtschaftlicher zu arbeiten, aber bitte nicht auf Kosten der Menschen, die für uns Gesundheitsdienstleistungen erbringen.

  • Deshalb: gute Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen, auch bei Krankenkassen!

  • Wettbewerb ja, wo er Vorteile für die Menschen bringt. Wir befürworten es, wenn Krankenkassen darum kämpfen, die beste Leistung für ihre Versicherten anbieten zu können. Wir lehnen es aber ab, wenn es nur darum geht, dass sich die Kassen die besten, billigsten und gesündesten Versicherten gegenseitig abjagen.

  • Stärkung der Rechte von Patient/innen auf Information und Mitentscheidung. Aber: Es geht um Gesundheit, nicht um den Kauf einer Waschmaschine! Da geht es um mehr, als mit dem "Verkäufer" den günstigsten Preis auszuhandeln.