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Meldungen + Meinungen Juli 2014

Was macht die „Neue Satzung“

Es gab in den vergangenen Wochen einige Nachfragen zur neuen Satzung, die mit überwältigender Mehrheit in der Mitgliederversammlung vom 14. März 2014 in Köln beschlossen wurde.
Einige wenige Mitglieder haben bei Gericht ein Verfahren angestrengt, um unsere neue Satzung zu verhindern.
Der Vorstand hat nach Aufforderung des Gerichtes am 25. April ausführlich zu den Vorwürfen Stellung genommen. Bis heute hat das Registergericht Hamburg dazu keine Entscheidung getroffen.
Da die mit großer Mehrheit beschlossenen Satzungsänderungen erst nach der Eintragung ins Vereinsregister rechtswirksam werden, müssen wir auf die Entscheidung des Gerichts warten und solange mit der alten Satzung weiter arbeiten.

 

Fraktion uneinig

Zum ersten Mal hat unsere Fraktion in öffentlicher Abstimmung per Handaufheben im Verwaltungsrat der BARMER GEK uneinig abgestimmt.

 

Was war geschehen ?

Nachdem Dietmar Katzer (BfA-Gemeinschaft) mit eindeutiger Mehrheit als Vertreter der Barmer GEK in den Vorstand des vdek gewählt wurde, musste für ihn noch ein Stellvertreter benannt werden – auf Vorschlag des stellvertretenden Fraktionssprechers unserer Versichertenvereinigung Christian Ermler stellte sich Achmed Date für dieses Mandat zur Wahl.

Eine Enthaltung, vier Gegenstimmen und drei Ja-Stimmen erhielt unser Vereinsvorsitzender dabei von der eigenen Fraktion.
Gut, dass alle anderen Verwaltungsratsmitglieder Achmed Date das Vertrauen aussprachen, so dass er mit großer Mehrheit gewählt wurde. Er ist nun Stellvertreter von Dietmar Katzer  im Vorstand des vdek.

Besonders fragwürdig an diesem Vorgang ist, dass dies vorher in der Fraktionssitzung unserer Versichertenvereinigung besprochen wurde und es keinen Gegenkandidaten gab.

 

Projekt „Reorganisation Fläche“ der BARMER GEK beschlossen

Der Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung vom 26. Juni 2014 die Reorganisation der Geschäftsstellenstruktur einstimmig beschlossen. Dem gingen viele Diskussionen in den letzten Monaten voraus in denen noch einige Veränderungen des ursprünglich vorgelegten Konzepts erreicht werden konnten. Was sich generell und speziell in Ihrer Region verändert finden sie in der Mitgliederzeitschrift und den anderen Informationsmedien der Barmer GEK.

Wir glauben, dass mit diesem Projekt unsere große Solidargemeinschaft BARMER GEK auch in Zukunft eine umfassende Versorgung der Versicherten garantieren kann – gerade dann wenn schlimme Krankheiten und Pflegebedürftigkeit entstehen.

Die Umsetzung wird etwa 2 Jahre dauern. Wenn Sie erste Erfahrungen machen - ob gut oder schlecht - sind wir für Informationen dankbar.

 

BG Verkehr. Zahl der meldepflichtigen Unfälle leicht gestiegen

Im Jahr 2013 ist die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle leicht gestiegen. Das geht aus einer vorläufigen Erhebung der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor. Die Unfälle nahmen insgesamt um 0,5 Prozent auf 889.276 Fälle zu. Die vorläufigen Zahlen der BG Verkehr bestätigen diese Entwicklung: Die Zahl der meldepflichtigen Unfälle stieg um 0,9 Prozent.
Erfreulich ist die Entwicklung bei den tödlichen Unfällen: Noch nie starben weniger Menschen bei der Arbeit als im Vorjahr. Die vorläufigen Ergebnisse weisen einen Rückgang bei den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen um 45 auf insgesamt 455 Fälle aus, 87 davon registrierte die BG Verkehr.

 

BG Verkehr. Wie viele Schritte gehen Sie am Tag?
Die BG Verkehr-Schrittzähler-App verrät es !

"Denk an mich. Dein Rücken" unter diesem Slogan führt die BG Verkehr gemeinsam mit anderen Unfallversicherungsträgern derzeit eine Kampagne für mehr Rückengesundheit durch. Ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze, Rücken schonendes Heben und Tragen, entspanntes Sitzen, aber auch mehr Bewegung sind geeignet, den Rücken gesund zu erhalten, so die Botschaft der Kampagne.
Damit alle Organe im menschlichen Körper gut funktionieren, wird ein gewisses Maß an körperlicher Aktivität benötigt. Als ein gesunder Richtwert gelten 10.000 Schritte am Tag. Doch gerade bei einer beruflichen Tätigkeit im Sitzen, stellt dies ein großes Problem dar. Der kurze Weg zum Kopierer, der tägliche Arbeitsweg und der Gang zum Imbiss in der Mittagspause reichen nicht aus Um die Beschäftigten zu mehr Bewegung zu motivieren, hat sich die BG Verkehr im Rahmen der Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken" Gedanken gemacht und eine Schrittzähler-App entwickelt.

Diese zeigt schrittgenau an, wie viel bereits gelaufen wurde und weckt darüber hinaus den Eifer, das gesetzte Tagesziel zu erreichen. Schnell stellt man sich die Frage, ob man nicht ein paar Meter in der Mittagspause laufen könnte oder den Heimweg zu Fuß bewältigt. Im Anschluss ist der Nutzer überrascht, dass dadurch bereits ein Großteil abgelaufen wurde. Die automatisch erstellte Statistik gibt einen guten Überblick über die Leistung und Schritte vergangener Wochen oder Monate. Zu guter Letzt sorgt eine Ein- und Ausschaltfunktion dafür, dass der Akku bestmöglich geschont wird.

Die App steht allen iPhone- und Android-Nutzern kostenfrei zum Download in den bekannten Stores zur Verfügung

 

BG Verkehr. Gut arbeiten im Büro

"Gute Büroarbeit" heißt ein aktualisierter Check, der vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Überprüfung hilft, ob sie die wesentlichen Aspekte einer guten präventiven Büroarbeitsgestaltung beachten. Der Selbstbewertungs-Check wurde vom Deutschen Netzwerk Büro unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) entwickelt. Die Broschüre steht kostenlos als PDF-Datei zur Verfügung.

Wenn es darum geht, ohne Verspannungen oder andere gesundheitliche Beschwerden produktiv und konzentriert zu arbeiten, dann kommt es auch auf die Qualität von Büroarbeitsstühlen an. Kriterien, Tipps und Hilfen für die richtige Auswahl gibt eine Broschüre der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft: "Die Qual der Wahl - wie beschaffe ich den passenden Stuhl". Die Broschüre steht kostenlos als PDF-Datei zur Verfügung.

 

DRV Bund. Mütterrente

Als Mütterrente wird die bessere Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder bezeichnet, die vor 1992 geboren wurden. Für sie wird bislang ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt.

Ab dem 1. Juli 2014 können alle betroffenen Mütter oder Väter ein zusätzliches Jahr mit Kindererziehungszeiten erhalten. Eine Rente erhöht sich dadurch pro Kind um bis zu 28,61 Euro im Westen und um bis zu 26,39 Euro im Osten. Wer ab 1. Juli 2014 neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an.

Bei den rund 9,5 Millionen betroffenen Müttern und Vätern, deren Rente bereits vor Juli 2014 begonnen hat, kann die Reform in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt werden. Ein Antrag muss hier nicht gestellt werden. Der Zuschlag wird rückwirkend ausgezahlt.

 

DRV Bund: Abschlagsfreie Rente ab 63

Ab 1. Juli 2014 können besonders langjährig Versicherte, die mindestens 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert waren, schon mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Ab Jahrgang 1953 steigt diese Altersgrenze für die abschlagsfreie Rente wieder schrittweise an und wird für alle 1964 oder später Geborenen wieder wie bislang bei 65 Jahren liegen. Die Deutsche Rentenversicherung wird die ersten abschlagsfreien Renten ab Juli 2014 auszahlen.

Wenn sich allerdings die 45 Versicherungsjahre nur unter Einbeziehung von Arbeitslosigkeitszeiten nachweisen lassen, kann sich die Auszahlung der Rente verzögern. Zeiten, in denen etwa Arbeitslosenhilfe bezogen wurde, werden bei den 45 Jahren nicht berücksichtigt. In diesem Fall muss die Rentenversicherung zunächst recherchieren, welche Art der Leistung während der Arbeitslosigkeit bezogen wurde. Da die Rentenversicherung dazu in vielen Fällen nicht über eigene Daten verfügt, ist sie auf die Mithilfe der Versicherten oder anderer Stellen wie etwa der Krankenkassen angewiesen. Die Betroffenen erhalten dann aber eine Nachzahlung, sobald der Rentenanspruch feststeht. Die Rente mit 63 muss beantragt werden.

 

DRV Bund: Bessere Absicherung bei den Erwerbsminderungsrenten

Versicherte, deren Erwerbsminderungsrente erstmals ab 1. Juli 2014 beginnt, werden künftig besser abgesichert. So wird etwa die sogenannte Zurechnungszeit um zwei Jahre angehoben. Erwerbsgeminderte Menschen werden dann so gestellt, als hätten sie bis zum Alter von 62 Jahren mit ihrem durchschnittlichen Einkommen weitergearbeitet.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Rentenpaket haben wir im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de zusammengestellt. Informationen gibt  es auch beim kostenlosen Servicetelefon unter 0800 10004800.

 

Ziel bleibt eine solidarische Lebensleistungsrente

In einer Pressenotiz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler die Haltung der AWO zum Rentenpaket der Bundesregierung und begrüßt es grundsätzlich.

Achmed Date, Vorsitzender der BARMER GEK-Versichertenvereinigung, stimmt der Haltung der AWO zu und sieht, wie Stadler, weiteren Verbesserungsbedarf in Bezug auf das Problem der Altersarmut.

Zweifellos ist das jetzt geschnürte Rentenpaket der Bundesregierung grundsätzlich ein Erfolg. Denn beschlossen wurden die ersten Leistungsausweitungen seit über 20 Jahren, erklärt der Achmed Date, der auch AWO-Vorsitzender in der Region Lüneburg/Uelzen/Lüchow-Dannenberg ist.

Es ist jetzt entscheidend, dass die Regierung mit  Blick auf die Rente einen weiteren Schritt nach vorne geht. Hier zu enden, wäre ein falsches Signal.

Insofern begrüßt die BARMER GEK-VV wie die AWO, dass die Regierung sich weitere Reformschritte vorgenommen hat. Dass sie ein flexibles Weiterarbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus ermöglichen will, ist ein wichtiger Schritt. „Es wird allerdings auf die weitere Ausgestaltung ankommen“, mahnt Date.

Klar ist, dass sich die Große Koalition nun daran machen sollte, die im Koalitionsvertrag angekündigte solidarische Lebensleistungsrente zügig in die Tat umzusetzen. Und zügig bedeutet hier, dass jetzt damit begonnen wird, verdeutlicht Date.

 

BARMER GEK. Krankenkassen bieten Online-Beratung für Pflegende

Drei der größten deutschen Pflegekassen bieten seit Kurzem eine Beratung pflegender Angehöriger via Internet an. Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK), der BARMER GEK und der DAK-Gesundheit können kostenlos, anonym und datensicher psychologisch gestützte Hilfe und Begleitung bei seelischen Belastungen in der Pflege von Angehörigen bekommen.
Das Portal www.pflegen-und-leben.de soll den Umgang mit schwierigen Situationen in der alltäglichen Pflege erleichtern. So gibt es Hinweise zu den häufigsten seelischen Belastungen im Pflegealltag. Tipps, wie pflegende Angehörige sich die Kraft und Energie für ihren Alltag erhalten können, werden ergänzt durch entspannende Übungen zum Anhören. Darüber hinaus können die Angehörigen von Pflegebedürftigen direkt Rat bei besonders geschulten Psychologinnen und Psychologen suchen. In einem schriftlichen Austausch helfen die Experten, einen angemessenen Umgang mit belastenden Situationen zu finden.

Wer das neue Angebot nutzen möchte, gelangt auch über die Internetseiten seiner Kranken- bzw. Pflegekasse auf das Portal. Dort genügt es, ein Postfach einzurichten. Wann immer es zeitlich passt, können die Ratsuchenden ihre Sorgen und Nöte beschreiben. Allein die Chance, belastende Dinge aufzuschreiben statt sie aussprechen zu müssen, sei für viele Menschen sehr erleichternd, so die Macher des Portals von der gemeinnützigen Berliner Catania GmbH. Wer möchte, kann sich bis zu einem halben Jahr persönlich beraten lassen. Die Antworten der Psychologinnen und Psychologen kommen innerhalb weniger Werktage. Die Techniker Krankenkasse, die BARMER GEK und die DAK-Gesundheit versichern insgesamt rund 23,8 Millionen Menschen.

 

Versichertenberater der DRV Bund von der BARMER GEK

Die BARMER GEK hat bundesweit etwa 130 Versichertenberater, die in Rentenfragen und bei Rentenantragstellung qualifiziert helfen können. Immer wieder werden Personen gesucht die dieses Ehrenamt in ihrem Kreis oder in ihrer Stadt ausüben möchten.

Sollten Sie daran Interesse haben, gerne Menschen zu helfen und bereit sein sich weiterzubilden, melden Sie sich bitte beim Betreuer der Versichertenberater unserer Vereinigung, Herbert Fritsch oder beim Vorsitzenden Achmed Date.

Soweit möglich hilft der Vorstand auch gern in Fragen der Sozialversicherung oder der sozialen Sicherung. Am besten richten sie ihre Anfrage per Mail an die BARMER GEK-Versichertenvereinigung e.V.

 

Unsere Bitte

Soweit wir ihre Mailadresse nicht haben bzw. Sie diese M+M per Post und nicht per Mail bekommen haben, bitten wir um Mitteilung Ihrer Mailadresse, soweit vorhanden. Es ist einfacher und kostengünstiger Sie per Mail zu unterrichten. Vielen Dank!

Presserechtlich verantwortlich:
Achmed Date, Vorsitzender der BARMER GEK Versichertenvereinigung e.V.
Ilenpool 1, 21354 Bleckede
Text: Achmed Date und Herbert Fritsch, BARMER GEK Versichertenvereinigung e.V.

Dateien:

m_und_m_juli_2014.pdf (209 KByte)